Für Eltern – Beziehung stärken

Wer ist gemeint?
Mütter, Väter und andere Bezugspersonen, die Kinder aufmerksam begleiten und ihren Familienalltag bewusst gestalten möchten.

Familienalltag bedeutet Entwicklung – für Kinder und für Erwachsene. weiter³ unterstützt Eltern darin, Beziehung bewusst zu gestalten, Herausforderungen einzuordnen und Orientierung zu finden. Die Angebote richten sich an Menschen, die ihren Kindern einen sicheren Rahmen geben möchten und dabei auch die eigene Rolle als Elternteil reflektieren wollen.
Unsere Veranstaltungen greifen Themen auf, die im Alltag relevant sind: Kommunikation, Grenzen, Entwicklungsfragen, Umgang mit Belastungen oder das bewusste Gestalten von Routinen. Dabei geht es nicht um Rezepte, sondern um Perspektiven, Austausch und Impulse, die im Familienleben wirken können.
 

Kurse

Der Vagusnerv ist in aller Munde. Die Polyvagaltheorie ist jedoch viel umfassender und vermittelt ein fundiertes Verständnis für unser menschliches Fühlen, Handeln und Wirken. Die polyvagale Leiter hilft uns zu verstehen, was mit unserem eigenen Nervensystem und dem unseres Gegenübers los ist, und lädt uns ein, auf der Leiter „klettern“ zu lernen. 

Wir kennen alle die Zustände der Entspannung, Anspannung und Erstarrung. Im Idealfall ist unser Nervensystem gut reguliert, so dass wir aus den Zuständen der Anspannung und Erstarrung leicht und flexibel wieder herausfinden. Doch manchmal hängen wir auch in einem dieser beiden Zustände (länger) fest.

Die Fortbildung vermittelt neben theoretischen Grundlagen einen ganzen Strauß an Techniken und Methoden zur eigenen Regulierung. Darüber hinaus bietet sie Raum, das eigene Wirken in der beruflichen Praxis mit Klient:innen und Kolleg:innen, aber auch im privaten Umfeld mit Partner:in, Familie und Freund:innen zu reflektieren.

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In diesem Kurs üben wir die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg als praktisches Handwerkszeug für die Konfliktbearbeitung im pädagogischen Alltag.
Pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte lernen, Konflikte professionell, empathisch und zeitschonend zu klären – auch bei zeitweiligen knappen Ressourcen.

Durch gemeinsame Reflexion eigener Praxissituationen und gezielte Übungen entwickeln die Teilnehmenden hilfreiche Konfliktlösungswege, die im Alltag auch für Kolleg*innen, Kinder und Eltern nachvollziehbar sind und als positives Beispiel dienen können.

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Vielfalt ist ein selbstverständlicher Teil kindlicher Entwicklung. Kinder erleben sich unterschiedlich, stellen Fragen zu Identität, Geschlechterrollen, Familienformen und Zugehörigkeit und bringen diese Themen offen in den pädagogischen Alltag ein. Diese Fragen entstehen unabhängig davon, wie viele Berührungspunkte Fachkräfte selbst mit dem Thema haben.

Diese Weiterbildung stärkt die Haltung und Handlungssicherheit im Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Kindesalter. Sie unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Unsicherheiten abzubauen und Sicherheit im sprachlichen und pädagogischen Handeln zu gewinnen, um Kinder wertschätzend, offen und stärkend zu begleiten.

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Wie können Kinderrechte verständlich, greifbar und unmittelbar nutzbar für den Alltag gemacht werden? In dieser Fortbildung erhaltet ihr einen kompakten Einblick in die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention und erfahrt, warum Kinderrechte mehr sind als juristische Vorgaben – nämlich zentrale Grundlagen für Teilhabe, Selbstbestimmung, Schutz und Bildungschancen.

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Mobbing ist ein Thema, mit dem pädagogische Fachkräfte in OGS und Grundschule immer wieder konfrontiert sind: sei es durch eigene Beobachtungen, durch Berichte von Kindern oder Eltern oder durch eine spürbare Veränderung der Stimmung innerhalb einer Gruppe. Oft zeigen sich erste Anzeichen schleichend – und bleiben lange unklar oder schwer einzuordnen. Diese Fortbildung schärft das Bewusstsein für Mobbingprozesse und unterstützt die Teilnehmenden dabei, Mobbing frühzeitig zu erkennen, angemessen einzuordnen und handlungsfähig zu bleiben. Sie erhalten Orientierung, Hintergrundwissen und praxisnahe Methoden, um das Gruppenklima aktiv positiv zu gestalten und in schwierigen Situationen souverän, klar und zugewandt zu reagieren. Der Schwerpunkt liegt auf präventivem Handeln, ergänzt durch erste Ansätze zur Intervention.

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Die sexuelle Entwicklung des Menschen ist ein lebenslanger Prozess, und dass wir als sexuelle Wesen zur Welt kommen, ist allgemein bekannt. Sexualpädagogik und sexuelle Bildung sind dabei wichtige Bausteine – sowohl für die eigene professionelle Haltung als auch für die Begleitung unserer Klient:innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Diese dreiteilige Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen, pädagogische Ansätze und Methoden rund um das Thema Sexualität:

Teil 1: Grundlagen der Sexualität
Welche Facetten hat Sexualität? Wie verändert sie sich im Laufe des Lebens? Worin unterscheiden sich kindliche und erwachsene Sexualität? Warum ist Sexualität ein Thema in der Kinder- und Jugendhilfe? Und welchen Beitrag leistet sexuelle Bildung zur Prävention sexualisierter Gewalt?

Teil 2: Körperwissen und Sexualaufklärung
Wie sind die Geschlechtsorgane aufgebaut und welche Funktionen erfüllen sie? Was bedeutet Sexualaufklärung im pädagogischen Kontext? Wie funktionieren Verhütung und Safer-Sex-Konzepte? Was sind STIs und wie sprechen wir professionell darüber?

Teil 3: Haltung, Werte und Moral
Welche Moralvorstellungen und persönlichen Haltungen beeinflussen unseren Blick auf Sexualität? Wie sind diese entstanden und wie wirken sie sich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus? Dieser Teil bietet Raum zur Reflexion und zur Entwicklung einer professionellen, wertschätzenden Haltung.

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„Systemisches Fragen“ ist eine wichtige Grundlage für viele systemische Interventionen. Auch für sich genommen können systemische Fragen im pädagogischen Alltag bewusst konstruktiv eingesetzt werden. Die Fragen sind eine Einladung zur Imagination und sollen den Handlungsspielraum erweitern, sowie unterstützen, passende Lösungswege zu initiieren. Damit die „Fragen“ im systemischen Sinne möglichst wirksam eingesetzt werden, ist zunächst eine Beschäftigung mit einigen Basics der systemischer Beratung geplant. Danach experimentieren wir mit verschiedenen Fragetechniken und erleben selbst, was deren Anwendung bewirken kann.

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Wut und Aggression gehören zum pädagogischen Alltag – insbesondere in der Arbeit mit Kindern. Doch woher kommen diese starken Gefühle? Wie lassen sich aggressive Verhaltensweisen verstehen, einordnen und sicher begleiten?

Und wie können pädagogische Fachkräfte auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig, ruhig und professionell bleiben? In diesem 3-stündigen Praxis-Impuls setzen sich die Teilnehmenden mit den psychologischen Grundlagen von Wut und Aggression auseinander. Gemeinsam werden eskalierende Situationen im pädagogischen Alltag analysiert und konkrete deeskalierende Handlungsstrategien kennengelernt und eingeübt. Ziel ist es, Aggression nicht vorschnell zu bewerten, sondern als Signal zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Der Fokus liegt auf Praxisnähe, Selbstreflexion und direkter Anwendbarkeit im pädagogischen Alltag.

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